Paraguay ohne Rehabiliationszentrum für geistig behinderte Kinder

Die Asuncioner-Bürgermeisterin, Evanhy de Gallegos traf sich in den vergangenen Tagen zu einem Gespräch mit Victorina Espínola vom Sekretariat für Kinder- und Jugendhilfe. Espínola begründete dieses Treffen damit, dass die Regierung über die Kinder- und Jugendhilfe im Land informiert sein müsste, damit an Lösungen für die Probleme gearbeitet werden könne. Sie betonte, dass es in Paraguay kein Rehabiliationszentrum für geistig behinderte Kinder gäbe. Dieses Problem werde im allgemeinen nicht als schwerwiegend eingeschätzt. Mit dem Programm „Abrazo“ soll Unterstützung für die Kinder und Jugendlichen angeboten werden, die geistig behindert sind. Dadurch möchte man die Situation vor allem im Departament Central verbessern. Bevorzugt werden sollen Kinder von armen Familien, da vor einiger Zeit Fälle von Schizophrenie aufgetreten sind. Die Psychiatrischen Kliniken, die im Land bestehen, sind ausschliesslich für Erwachsene gedacht.

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